Eigenschaften

Perlen sind aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung ( 91,6% CaCO3 , 4% Wasser, 4% Conchyn (organische Substanz), 0,4% Restbestandteile) empfindlich gegenüber chemischen und physikalischen Einflüssen.

Das Calciumcarbonat wird durch jegliche Art von Säure angegriffen. Zuviel Wärme oder Trockenheit lassen die Perlen vergilben und matt werden ( das Conchyn trocknet aus). Auch Laugen greifen das Conchyn an und durch zuviel Feuchtigkeit kann es aufquillen...

Perlen sind also vor allen Kosmetika (Cremes, Deos, Lotionen, Parfums, Haar-sprays,
-shampoos, -Farbe, -Spülungen, ...) und Hautabsonderungen (Schweiß enthält Säure und diverse Chemikalien) zu schützen. Trockenhaube, Frisörbesuch, Sonnenbad, Solarium, Bad im Meer, ...können und sollten den Perlen ganz erspart bleiben.

Da Putzmittel und Co. für Perlen schädlich sind, sollte es selbstverständlich sein, (Perl)Schmuck bei der Hausarbeit abzulegen.

Ein weiterer Punkt der nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die Härte von Perlen. Sie beträgt niedrige 4, meistens weniger, nach der Mohs’schen Ritzhärteskala (Staub hat mindestens 7).
Perlen können auf groben Stoffen oder anderen Materialien Kratzer abbekommen. Noch schlimmer ist es, wenn sie zusammen mit anderen Schmuckstücken in Schmuckkästchen lose aufbewahrt werden. Metalle und Schmucksteine – vor allem Brillanten – können ordentliche Kratzer hinterlassen. Wir empfehlen, Perlschmuck einzeln in kleinen Säckchen aufzubewahren.

Pflege

Perlen müssen regelmäßig gepflegt werden. ( Laut früherer Versicherungsempfehlung sollten Perlenketten mindestens einmal im Jahr fachmännisch neu aufgeknotet werden).

Man kann seine Perlen auch selbst ( etwa einmal im Jahr)  auf einfache Art reinigen: Man legt sie in ein Bad aus lauwarmem Wasser versehen mit einem Spritzer sanften Spülis ( Bitte keines mit Zitrusduft oder Meeresbrise wegen der ätherischen Öle) und einem Schuss Salmiakgeist oder medizinischem Alkohol. Man bürstet die Perlen anschließend vorsichtig mit einer weichen Bürste ab, vor allem an den Bohrlöchern wo der Schmutz sich ansammelt. Zum Schluss spült man mit klarem Wasser nach und trocknet die Perlen mit einem weichen Tuch ab.

Perlen von guter Qualität können ihre Schönheit auf lange Zeit bewahren, wenn sie dementsprechend behandelt werden. Natürlich kann es auch passieren, dass eine Kette von guter Qualität verhältnismäßig schnell angegriffen wird. Dies kann von der Haut der Trägerin abhängen, die gewisse Säuren ausscheidet, die sich mit den Perlen nicht vertragen.

Zu beachten ist auch, dass Perlen auf keinen Fall getragen werden sollten, wenn die Trägerin krank oder bettlägerig ist. Die erhöhte Schweißausscheidung der Haut in dieser Zeit kann für die Perlen nur schädlich sein. Perlen sollten generell nicht ständig auf der Haut getragen werden. Wenn man Perlen über mehrere Stunden auf der Haut getragen hat, sollte man sie anschließend mit einem weichen Tuch abreiben um Kosmetika und Schweißreste abzuwischen.

Dennoch sollen und müssen Perlen aber auch getragen werden damit sie nicht austrocknen (z.B. im Safe) und ihren Glanz behalten um so sie die Schönheit der Trägerin weiter hervorheben zu können.

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